Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen einer Kooperation der IBM Deutschland Research & Development GmbH in Böblingen und des Forschungszentrums für Informatik (FZI) in Karlsruhe angefertigt. Ein Forschungsziel der IBM als Vorreiter in der Virtualisierung ist Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Virtualisierungskonzpte. Die Fragestellungen der IBM, auf welche diese Diplomarbeit aufbaut, ist, ob und wie man Storage- Virtualisierung durch Einführung asynchroner Kommunikationskonzepte weiter optimieren und leistungsfähiger machen kann. Gründe im Vorfeld sind u.a. kürzere Antwortzeiten und eine höhere Flexibilität. Darüber hinaus interessiert die IBM auch, in welchem Maß aktuelle Werkzeuge zur Leistungsbewertung wie z.B. das Palladio Component Model (PCM) eingesetzt werden und die IBM Entwickler bei der Bewertung und Verbesserung von System-Software unterstützen können.
Das seit 2003 existierende und am Lehrstuhl von Professor Dr. Ralf H. Reussner entwickelte Palladio Component Model (PCM) ist eine neue, innovative Architekturmodellierungssprache zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit von komponentenbasierter Software. Diese Architekturmodelle werden als Grundlage für eine Simulation verwendet, mit welcher die Performance-Einflüsse von sowohl verschiedener Entwurfsentscheidungen als auch Nutzungsszenarien untersucht und bewertet werden können. Die PCM Konzepte wurden bisher allerdings nur für betriebliche Software entwickelt und validiert.